Liebe Leser:In
Bitte betrachte die folgenden Zeilen nicht als abgeschlossenes Werk oder letzte Wirklichkeit, sondern viel mehr als bescheidener Zwischenstand meiner gemachten Erkenntnisse bis hierher, also meinem persönlichen Weg. In diesen Zeilen wird aber deutlich, warum ich mich auf meinem Weg in ein ganzheitliches Verständnis für das Menschsein NATÜRLICH auch dem Begriff "Embodiment / Verkörperung" tiefer widme.
Vieles habe ich in den letzten Jahren unbewusst bereits gelehrt, manchmal weniger aus einem konkreten Wissens heraus, sondern viel mehr aus einem gefühlten Verständnis was ich mir durch die eigene Praxis in den vergangen Jahrzehnten angeeignet habe. Heute bekomme ich dazu wissenschaftlichen Erkenntnissen an die Hand warum alles so sinnvoll ist! Aber eben nur in Verbindung, also im Zusammenspiel und nicht isoliert betrachtet oder wahrgenommen.
Sobald ich Wissen tatsächlich verkörpere, geschieht so zusagen das "inkarnieren" das ganzheitliche Mensch werden von alleine. Geist trifft auf Materie und wird dadurch im Umkehrschluss erst als Bewusstsein erfahrbar. Das ist also nur dank unseres unvorstellbar genialen Körpers überhaupt erst möglich!!
Ich wage mich jetzt mal unglaublich weit über den Tellerrand hinaus und behaupte, dass Erleuchtung dann auch kein ferner Zustand Einzelner spirituell Suchende bleiben muss, sondern im Alltag als ICH BIN direkt erfahrbar werden kann....
Aber hey, was weiss ich schon, ich bleibe Forschende....
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Embodiment.
"Cogito ergo Sum - Ich denke, also bin ich" wurde von Rene Descartes (1596 - 1650) geprägt. Dem setzt der Wissenschaftler Antonio Damasio "Ich fühle also bin ich " entgegen. Mit dem Begriff Embodiment wird das Zusammenspiel von Körper und Psyche bezeichnet. Gefühle, Gedanken und Handlungen werden demnach massgeblich von unserer Körperhaltung und unseren Bewegungen beeinflusst - und umgekehrt.
So kann beispielsweise ein bewusstes Lächeln unserem Gehirn signalisieren, dass man glücklich ist und Glückshormone werden in der
Folge ausgeschüttet. Während der Yogapraxis angewandt führt das "innere Lächeln" zu einer wohlwollenden sanften Grundhaltung, durch die Interpretation des Körpers "Ah, wir sind gerade in Sicherheit", kann die Muskulatur erst entspannen, wesshalb das innere Lächeln auch in der Yin Yogapraxis als Multiplikator mit dabei ist. Natürlich unterstützt das gefühlte innere Lächeln aber auch die kraftvollen Yangstellungen wunderbar und unterstützt auch "Sthira Sukha Asanam" , also das stabile und gleichzeitig entspannten Halten der einzelnen Stellungen sehr, wie ich finde.
Im Yoga und Cantienica® schulen wir unsere innere Wahrnehmung und damit auch die Tiefensensibilität. Propiozeptoren, welche sich in Muskeln (Muskelspindeln), Sehnen (Golgi-Sehnenorgane) und Gelenkkapseln befinden, messen permanet Dehnung, Druck und Spannung. So können wir im Dunkeln unsere Finger finden, Treppensteigen oder etwa unser Gleichgewicht beim Gehen und Stehen halten,
d.h die Propriozeptoren schenken uns ein klares Gefühl für unsere Bewegung und Ausrichtung im Raum.
Embodiment. Den aktuellen Newsletter habe ich meinem aktuell jüngsten
Projekt gewidmet. Embodiment bezeichnet die bewegte Auszeit in der Toskana und verbindet meine Angebote der Yogaphilosophie und Cantienica® Methode.
Alles Liebe
Petra
